Ein neues Familienmitglied – A new member of the family

 Wichtige Überlegungen vor der Adoption

Bevor Sie sich dazu entscheiden, einen Hund als Familienmitglied zu sich zu holen, sollten Sie noch einmal genau überlegen, ob ein Hund und die damit verbundene Verantwortung in Ihr Leben passt und man auch viele Jahre dieser Verantwortung gerecht werden kann.

Ein Hund ist ein Rudeltier und braucht täglich ausreichend Kontakt  zu uns Menschen und  Kontakt zu Artgenossen.

Ein Hund braucht ausreichend Bewegung/ Spaziergänge am Tag.  Haben Sie diese Zeit?

Ist die Anschaffung eines Hunde eine gemeinschaftliche familiäre Entscheidung? Welche Erwartungen haben sie?

Ist die Hundehaltung  erlaubt?

Gibt es Tierhaarallergien in Ihrer Familie?

Die Hunde können ein Alter von ca 16 Jahren erreichen. Können sie solange diese Verantwortung übernehmen?

Sind sie sich sicher, das ihre Lebenssituation oder Planung sicherstellt, dem Hund für eine so lange Zeit ein liebevolles, fürsorgliches Zuhause zu schenken?

Denken sie an die Urlaubsplanung. Was ist, wenn Sie in den Urlaub fahren möchten und ihren Hund nicht mitnehmen können?

Können Sie Tierarztkosten bezahlen, auch wenn der Hund einmal eine Operation brauchen sollte?

Bitte sprechen Sie ausführlich mit uns, über Ihre Vorstellungen und eventuellen Bedenken.

Wir werden Sie bei der Eingewöhnung des Hundes begleiten und Ihnen beratend zur Seite stehen, wenn Probleme auftreten.


Unterstützung für Adoptanten
Hundetrainerin unterstützt euch vor dem Einzug und in den ersten Tagen

Wir freuen uns, das wir Katrin, Hundetrainerin aus Rösrath bei Köln, in unserem Team begrüßen dürfen!

Mit ihrer Hilfe wollen wir sicherstellen, dass ihr und eure neuen pelzigen Familienmitglieder einen perfekten Start ins gemeinsame Leben haben.

Im Vorfeld des Einzugs eures Hundes aus dem ARI PAWS Tierheim bieten wir euch einen kostenlosen Videocall mit Katrin an, um euch bestmöglich auf die neue Situation vorzubereiten! Danach besteht die Möglichkeit bei Katrin ein kostengünstiges Videocall-Paket zu buchen, falls ihr weitere Unterstützung nach dem Einzug der Fellnase benötigt.

Für alle aus dem Kölner Raum gibt es sogar die Möglichkeit eines vergünstigten Einzelcoaching bei Katrin zu buchen. Hier kann das Training individuell vom Inhalt und dem Trainingsort auf eure Bedürfnisse abgestimmt werden.

Wir sind Katrin sehr dankbar, dass sie uns und unsere Adoptivkinder unterstützt. Ihre eigenen Erfahrungen mit der Adoption von unserem Jordy, ehemals Nando, vor über einem Jahr machen sie zur idealen Ansprechpartnerin für eure Fragen, Probleme und Anliegen.

Tipps für die Eingewöhnung

Danke, dass Sie sich für einen Hund aus unserem Verein entschieden haben und diesem somit eine Chance auf ein neues Leben geben.

Mit dem Einzug des Hundes beginnt jetzt ein ganz besonderer Abschnitt für Sie und Ihr neues Familienmitglied. Gerade die ersten Wochen sind sehr wichtig, um sich aufeinander einzuspielen und gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Mit einem Tierheimhund nehmen Sie auch immer ein Stück seiner Vergangenheit, die vielleicht nicht immer gut war, bei sich auf. Es liegt jetzt an Ihnen, dem Tier in den kommenden Wochen zu zeigen, dass die Zeit der Einsamkeit, Angst, Unsicherheit und Langeweile endgültig vorbei ist.

  • das Wichtigste ist: geben Sie Ihrem Hund genügend Zeit!  Insbesondere am Tag, an dem Sie ihn nach Hause holen, sollten Sie alles sehr langsam angehen. Lassen Sie Ihr neues Familienmitglied in aller Ruhe ankommen und sein neues Zuhause in Ruhe erkunden. Rufen Sie ihn nicht ständig zu sich. Gehen Sie nicht alle gleichzeitig auf ihn zu und bedrängen Sie ihn nicht. Auch kann es ihn überfordern, wenn alle auf ihn einreden und ihn mit Leckerchen überschütten wollen.
  • Am Besten beobachten Sie ihn einfach nur. Sprechen Sie ruhig und geduldig mit ihm. Wenn er nicht auf Sie reagiert, werden Sie nicht lauter. Ein scharfes Sprechen wird ihn eher verunsichern.  Der Klang der deutsche Sprache ist ihm auch noch nicht vertraut.
  • Körperliches Bedrängen, wie z.B. umarmen, was Kinder sehr gerne tun, sollte auf alle Fälle vermieden werden! Dies kann von einem Hund als Bedrohung empfunden werden.
  • Geben Sie dem Hund und sich Zeit. Überfordern Sie den Hund nicht, indem Sie gleich am ersten Tag, die ganze Familie, Nachbarn oder Freunde einladen- ihn „vorführen“, längere Zeit außer Haus sind oder Aktivität an Aktivität reihen.
  • Allerdings ist es trotzdem wichtig, den Hund  an Besuch zu gewöhnen; er soll merken, dass auch Besucher zum Alltag gehören. Verknüpfen sie den Besuch positiv, mit etwas Schönen für den Hund. ( ein kurzes Spiel, ein Leckerli)
  • Gewöhnen Sie den Hund langsam und ihn kleinen Abschnitten daran, dass es völlig in Ordnung ist, auch mal alleine zu bleiben. Lassen Sie ihn in einem Zimmer und gehen sie ins nächste Zimmer für kurze Zeit, ohne ihn.
  • Machen Sie keine große Zeremonie beim Abschied oder Wiedersehen. Es ist völlig normal, wenn sie weggehen. Geben Sie ihm z.B. einen Futterkong, mit dem er sich beschäftigen kann. Wenn Sie so die erste Zeit des Alleinseins überbrücken, wird es für den Hund leichter sein, auch längere Zeit alleine zu sein.
  • Bieten Sie dem Hund mehrere Schlafplätze an.  Sorgen sie dafür, das er einen ruhigen Rückzugsplatz hat, an dem nicht ständig jemand vorbei geht.  So können gerade unsichere Hunde ihre neuen Menschen beobachten und sich an Sie gewöhnen.
  • Geben Sie dem Tier Sicherheit durch einen geregeltem Tagesablauf mit Spaziergängen, Zeiten der liebevollen Zuwendung, des Spielens.
  • Lassen Sie den Hund an einem festen Platz essen, an dem er sich wohl fühlt.
  • Auch ist es wichtig, dass alle Familienmitglieder sich um den Hund kümmern und ihn füttern.
  • Scharfe Worte, Ungeduld, ungerechtes Verhalten, zügellose Wut und Unbeherrschtheit zerstören das Vertrauen, das sich ja langsam bei Ihrem Hund aufzubauen beginnt. Das wäre fatal für einen Beziehungsaufbau. Bei Unsicherheiten oder Überforderung sprechen Sie bitte Ihren Vermittler an.
  •  Mitgefühl, Respekt und Einfühlungsvermögen ist das, was der Hund jetzt dringend von Ihnen braucht. Mitleid wird ihn eher verunsichern.
  • Viele dieser Hunde hatten wahrscheinlich eine Vergangenheit, die nicht so glücklich war, sie haben ihre vertraute Umgebung verloren, wurden vielleicht misshandelt oder immer weggescheucht oder sind im Tierheim aufgewachsen. Gerade diese Hunde brauchen eine konsequente Führung, einen Menschen, an dem sie sich orientieren können. Zeigen Sie ihrem Hund, was Sie von ihm erwarten, setzen Sie ihm Grenzen und sagen Sie ihm, was er darf und was nicht.
    Eine Entscheidungsfreiheit würde ihren Hund völlig überfordern. Nehmen Sie ihm den Druck der Entscheidung ab und geben Sie ihm Halt und Führung.
  • Machen Sie es dem Hund mit einem respektvollen, fairen und konsequenten Umgang deutlich. Konsequenz hat nichts zu tun mit Druck und Zwängen.
  • Es gilt jetzt in erster Linie Vertrauen aufzubauen. Förderlich dafür sind gemeinsame Spiele, Aktivitäten und auch die Handfütterung. Ruhige Spiele eignen sich da am besten. Man kann Suchspiele im Haus, Garten oder auch unterwegs mit dem Hund machen. Gesucht werden kann Futter, Spielzeug oder auch Personen. Loben Sie ihn viel und freuen Sie sich ausgiebig über die Dinge, die er gut macht.

Kinder und Hunde
Generell ist es zu empfehlen, dass Kinder und Hunde nicht alleine miteinander sind. Es kann immer zu unvorhersehbaren Situationen kommen.

Kinder könnten dem Hund versehentlich weh tun, ihm sein Spielzeug oder Futter wegnehmen – und dann kann es passieren, dass die Grenze der Toleranz des Tieres überschritten ist.

Zeigen Sie Ihren Kindern den richtigen und respektvollen Umgang mit dem Hund. Ein Hund ist kein Spielzeug, sondern dieser hat seine  Bedürfnisse und Empfindungen, die sich in vielen Punkten nicht so sehr von unseren Bedürfnissen unterscheiden.

Erklären Sie Ihren Kindern eindringlich, dass ein Hund auf keinen Fall gestört werden darf, wenn er:

  • frisst
  • schläft
  • mit seinem Kauknochen oder seinem Spielzeug beschäftigt ist
  • sich auf „seinen“ Platz zurückgezogen hat
  • in eine Auseinandersetzung mit einem anderen Hund verwickelt ist.

Bis der Hund umweltsicher  ist, darf er nur angeleint spazieren geführt werden! 

Mit umweltsicher sind, Jogger, entgegenkommende Hunde, laute Geräusche, Züge, Flugzeuge, LKW, Sirenen usw. gemeint.

Der neue Hund muss entweder mit einem Sicherheitsgeschirr oder aber an einem Geschirr und Halsband doppelt gesichert sein! Dies ist einer der wichtigsten Punkte die es beim Einzug eine Hundes zu beachten gibt.

     

Haben Sie einen unsicheren Hund und haben Sie ein eingezäuntes Grundstück, dann üben sie das an der Leine laufen im geschlossenen Grundstück. Es ist nicht notwendig sofort mit einem Hund spazieren zu gehen, wenn man einen Garten hat. Lassen Sie ihm ein paar Tage Zeit, um anzukommen.

Es ist fast immer gut, mit einem anderen Hundebesitzer und dessen Hund spazieren zu gehen. An einem gut sozialisierten Artgenossen kann Ihr Schützling sich gut orientieren, sich viel abschauen und lernen.

Stubenreinheit

Der Umzug vom Tierheim in ein neues Zuhause ist für den Hund in der Regel sehr aufregend. All die neuen Eindrücke und der neue, ungewohnte Tagesablauf an das muss sich der Hund erst gewöhnen.

Welpen sind grundsätzlich nicht stubenrein. Sie müssen dies den Welpen erst beibringen. Es ist wichtig, mit den Hunden oft raus zugehen, auch Nachts, und sie zu loben, wenn sie ihr Geschäft draussen erledigt haben. Sollte Ihr Hund, ohne das Sie dabei waren, ins Haus gemacht haben, machen Sie es bitte kommentarlos weg. Ein Hund bringt ein späteres Schimpfen damit nicht mehr in Verbindung.  Ein Schimpfen sollte immer angemessen sein, der Hund sollte danach wissen, dass dies nicht erwünscht ist, aber er sollte nicht vor Angst unter sich machen oder andere Angstmerkmale zeigen.

Füttern Sie dem Tier bei starkem Durchfall kein Dosenfutter, sondern nur leicht verdauliche Kost. Gekochte Möhren ( Morosuppe), gekochtes Hühnchen und die daraus entstandene Brühe eignen sich dafür. Achten sie darauf, das der Hund genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Halten die Symptome an, stellen Sie den Hund nach spätestens 2 Tagen Ihrem Tierarzt vor.

Wasser muß ein Hund immer zu jeder Zeit zur Verfügung haben.

Zusammenführung mit schon vorhandenen Hunden

Wenn Sie schon einen Hund haben, dann sollten Sie die Einführung des neuen Familienmitglieds vorsichtig angehen. Organisieren Sie ein Treffen auf neutralem Gelände, mit einem Helfer und gehen Sie erst mal miteinander spazieren, wobei jeder Hund zunächst angeleint ist. Ideal ist am Anfang, jeden Hund auf der abgewandten Seite zu führen, also: Hund – Mensch – Mensch – Hund. Danach lässt man die Hunde an lockerer Leine direkt nebeneinander laufen.
Den eigentlichen Einzug kann man dann am konfliktlosesten gestalten, wenn der neue Hund zuerst in der Wohnung ist und der schon vorhandene Hund dann dazukommt. Wenn der neue Hund dann eingezogen ist, sollte man die Hunde anfangs genau beobachten, um mögliche Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen. Auch hier wieder gewünschtes Verhalten loben.
Potentielle Konfliktherde, wie herumliegendes Spielzeug oder Futter sollte man wegräumen. Jeder Hund hat selbstverständlich seinen eigenen Platz, wo er ungestört sein kann. Es ist toll, wenn die Hunde miteinander spielen.  Bitte achten Sie darauf, dass keiner den Anderen bedrängt. Unterbrechen Sie das Spiel,  wenn es zu wild wird, ein Hund zu dominant ist und die Situation zu kippen droht.

Krankheiten

Mit Mittelmeerkrankheiten sind umgangssprachlich eine Reihe von Krankheiten gemeint, von denen Hunde aus wärmeren Gebieten, insbesondere aus Süd- und Südost-Europa befallen sein können. Dabei ist die Bezeichnung ‚Mittelmeerkrankheit‘ keine medizinische Kategorie. Man könnte diese Hundekrankheiten auch als Reisekrankheiten des Hundes bezeichnen, denn auch Hunde, die dort nur zeitweise Urlaub machen, sind den Krankheitserregern ausgesetzt und können manchmal viele Monate später erkranken. Unbehandelt oder zu spät erkannt, können diese Krankheiten  zum Tod des Hundes führen. Zu den Mittelmeerkrankheiten zählen insbesondere die Anaplasmose, Babesiose, Borreliose, Ehrlichiose, Dirofilariose, Hepatozoonose und Leishmaniose.

Eine Mittelmeerkrankheit ist zum Zeitpunkt des Grenzübertritts oft schwer oder gar nicht diagnostizierbar – insbesondere dann, wenn sich der Hund erst kurz vor dem Grenzübertritt infiziert hat. Deshalb sind die Gesundheitstests beim Grenzübertritt aufgrund der langen Inkubationszeit der meisten Krankheiten nicht wirklich aussagefähig. Tierärztlich empfohlen werden die Test`s nach 6 Monaten der Einreise aus dem Mittelmeerraum und natürlich bei Symptomen.

Eventuelle Probleme

Beachten Sie, dass ein neuer Hund seine Eigenschaften und ein mögliches unerwünschtes Verhalten erst nach einiger Zeit zeigt. Oft zeigen sich erst nach 1 bis 2 Monaten, nachdem der Hund aufgetaut ist, eventuelle Probleme.  Gehen Sie gegen unerwünschtes Verhalten  von Anfang an konsequent, liebevoll vor. Bitte sprechen Sie schon bei den kleinsten Anzeichen problematischer Verhaltensweisen oder Unsicherheiten mit Ihrem Vermittler, einem Tierarzt oder Hundetrainer. Je länger ein unerwünschtes Verhalten gezeigt wird, desto länger und schwieriger wird es, dies wieder zu verändern.

Die meisten Strassenhunde sind sehr anpassungsfähig und lernen schnell.  Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die Hunde sich entspannen und ihr neues Leben glücklich und dankbar annehmen.

Es ist so erfüllend und schön, einem Tier seinen Wert, seine Seele und sein Lachen wiederzugeben!

Wir wünschen Ihnen und Ihrem neuen Mitbewohner eine lange glückliche Zeit miteinander.

Ihr Ari Paws Team

A new dog is coming into the house

Before adopting a dog, important considerations should be made.

Before deciding to adopt a dog as a member of the family, you should carefully consider whether a dog and the responsibility that comes with it will fit into your life and whether you will be able to cope with this responsibility for many years.

Dogs are pack animals and therefore need a lot of contact with humans, and for most dogs it is important to have contact with other dogs of the same species. Do you have this time?

  • Which expectations do you have of the dog?
  • Is the family in agreement about getting a dog?
  • Have you obtained written permission from your landlord to keep a dog?
  • Are there allergies to animal hair in your family?
  • The dogs can reach an age of about 16 years. Can you take responsibility for them for that long?
  • Have you got a plan for where to take the dog if you want to go on holiday and can’t take it with you?
  • Can you afford veterinary costs, even if the dog needs an operation?

Please talk to us in detail about your ideas and any concerns you may have.

We will guide you through the process of acclimatizing the dog and will also advise you on any problems that may arise.

Tips for the familiarization

Thank you for choosing a dog from our association and giving it a chance for a new life.

With the arrival of the dog, a very special period begins for you and your new family member. Especially the first weeks are very important to get used to each other and to build up mutual trust. With a shelter dog, you always take in a piece of its past, which may not always have been good. It is now up to you to show the animal in the coming weeks that the time of loneliness, fear, insecurity and boredom is finally over.

The most important thing is: give your dog enough time!
Especially on the first day you bring him home, you should take everything very slowly. Let your new family member arrive calmly and explore his new home in peace. Do not constantly call him to you. Don’t all approach him at the same time and don’t crowd him. It can also be too much for him if everyone talks at him and wants to shower him with treats.

It is best to just watch him. Talk to him calmly and patiently. If he doesn’t respond to you, don’t get louder. Talking sharply will make him feel insecure instead of helping him. And he is not familiar with the German language.

Physical harassment, such as hugging, which children love to do, should be avoided at all costs! This can be perceived as a threat by a dog.

Give the dog and yourselves time. Don’t overwhelm the dog by inviting the whole family, neighbours or friends on the very first day, by „showing him off“, by being out of the house for a longer period of time, or by having one activity after another.  However, it is still important to get the dog used to visitors quite quickly, so that he understands that this is part of everyday life and is completely normal. It is also recommended that the visitor brings something tasty with him, so that the dog associates the visit with something positive.

Slowly and in small steps, get the dog used to the fact that it is perfectly okay to stay alone from time to time. Leave him in one room and go into the next room without him for a short time.

Don’t make a big ceremony of goodbye or reunion. It is perfectly normal for them to leave. For example, give him a food kong to occupy himself with. If you can bridge the first period of being alone in this way, it will be easier for the dog to be alone for longer periods of time.

Offer the dog several sleeping places, in places that give him some peace and are not constantly exposed to people passing by. This way, especially insecure dogs can observe their new humans and get used to you.

Give the animal a sense of security through a regular daily routine with walking, times of loving attention and playing.

Let the dog eat at a fixed place where it feels comfortable.

It is also important that all family members take care of the dog and feed it.

Harsh words, impatience, unfair behaviour, unrestrained anger and lack of control destroy the trust that is slowly beginning to build up in your dog. This would be fatal for building a relationship. In case of insecurity or excessive demands, please talk to your mediator.

However, compassion, which is not to be confused with the necessary sympathy, is out of place, especially with shelter dogs. Compassion, respect and empathy is what the dog urgently needs from you now. Pity is more likely to make him feel insecure.

Many of these dogs probably had a past that was not so happy, they lost their familiar environment, were perhaps abused or always chased away or grew up in a shelter. These dogs in particular need consistent leadership, a person to whom they can be oriented. Show your dog what you expect from him, set limits and tell him what he is allowed to do and what he is not.

A freedom of choice would completely overwhelm your dog. Take the pressure of the decisions off him and give him support and guidance.

Make it clear to the dog with a respectful, fair and consistent approach. Consistency has nothing to do with pressure and constraints.

The main thing now is to build trust. Common playing, activities and hand-feeding are conducive to this. Quiet games are best. You can play search games in the house, garden or on the way with the dog. They can search for food, toys or even people. Praise him a lot and be happy about the things he does well.

Kids and dogs
In general, it is recommended that children and dogs are not alone together. There can always be unpredictable situations.

Children could inadvertently hurt the dog, take away its toys or food – and then the limits of the animal’s tolerance may be exceeded.

Show your children the correct and respectful way to treat a dog. A dog is not a toy, it has its needs and sensations, which in many ways are not so different from our needs.

Explain clearly to the children that a dog must not be disturbed under any circumstances when it:

  • is eating
  • is sleeping
  • is busy chewing on his chew bone or playing with his toy
  • has retreated to „his“ place
  • is involved in an altercation with another dog.

Until the dog is environmentally safe, it may only be walked on a leash!

Environmentally safe means joggers, oncoming dogs, loud noises, trains, aeroplanes, lorries, sirens, etc. The new dog must either be secured with a safety harness or a double harness and collar.

The new dog must either be secured with a safety harness or double secured on a harness and collar! This is one of the most important points to consider when moving in a dog.

  

If you have an insecure dog and you have a fenced property, practice walking on the leash in the enclosed property. It is not necessary to start walking a dog immediately if you have a garden. Give him a few days to get used to it.

It is almost always very good to walk with another dog owner and their dog. Your protégé can learn a lot from a well-socialised fellow dog and often becomes more environmentally confident much more quickly.

Animal learn

The relocation from the animal shelter to a new home is usually very exciting for the dog. The dog has to get used to all the new impressions and the new, unfamiliar daily routine.

Puppies are generally not house-trained. You have to teach the puppies this first. It is important to take your dog out often, even at night, and to praise him when he does his business outside. If your dog has gone into the house without you being there, please clean it up without comment, as a dog would not relate to a later scolding.  A scolding should always be appropriate, the dog should know afterwards that it is not wanted, but it should not make under itself with fear or show other fear characteristics.

Do not feed the animal canned food during severe diarrhoea but only easily digestible protein food. Cottage cheese or low-fat curd cheese with boiled rice or mashed potatoes and freshly grated carrots and chicken are suitable. The stool should then normalise after a few days. If this does not happen, take the dog to your vet after 2 days at the latest.

A dog must always be provided with water at all times.

Pairing with existing dogs

If you already have a dog, then you should carefully approach the introduction of the new family member. Organise a meeting on neutral ground, with a helper, and go for a walk together first, with each dog on a leash at first. In the beginning, it is ideal to lead each dog on the opposite side, i.e.: dog – human – human – dog. Then let the dogs walk on a loose leash right next to each other.

The actual moving in can then be arranged most conflict-free if the new dog is in the flat first and the existing dog then joins it. When the new dog has moved in, you should watch the dogs closely at the beginning to prevent possible conflicts from arising in the first place. Again, praise desired behaviour.

Potential conflict sources, such as toys or food lying around, should be cleared away, at least at the beginning. Every dog has its own place where it can be undisturbed. It is nice when the dogs play with each other, but make sure that no one presses the other and stop or interrupt the game if it gets too wild and threatens to tip over.

Diseases

Mediterranean diseases colloquially refer to a whole range of diseases that can affect dogs from warmer regions, especially from southern and south-eastern Europe. The term ‚Mediterranean disease‘ is not a medical category. These dog diseases could also be called travel diseases of the dog, because even dogs that are only on holiday there temporarily are exposed to the pathogens and can sometimes fall ill many months later. If left untreated or detected too late, these diseases can lead to the death of the dog. Mediterranean diseases include in particular anaplasmosis, babesiosis, borreliosis, ehrlichiosis, dirofilariosis, hepatozoonosis and leishmaniasis.

A Mediterranean disease is often difficult or impossible to diagnose at the time of crossing the border – especially if the dog has only become infected shortly before crossing the border. Therefore, health tests at the time of border crossing are not really informative due to the long incubation period of most diseases.

Potential problems


Also note that a new dog will only show its characteristics and possible undesirable behaviour after some time. Often it is only after 1 to 2 months, after the dog has thawed out, that it becomes apparent where there may be problems. Please take action against unwanted behaviour right from the start. Please talk to your facilitator at the slightest sign of problems or insecurities. Because the longer he shows an unwanted behaviour, the longer it will last and the more difficult it will be to change it again.

Most street dogs are very adaptable and learn quickly how their new life now works. And it is always nice to see how the dogs relax and are happy with their new life.

There is nothing more beautiful than given an animal back its soul and laughter!

We wish you and your new family member a long and happy time together.

Your ARI PAWS TEAM